Neues Jahr, neues Glück!

Dieses Jahr wird alles anders!

 

Das Jahresende naht und damit winkt wieder einmal die Chance des bewussten Rückblicks. Was hat das Jahr gebracht? Was habe ich erreicht? Bin ich zufrieden? Glücklich? Gibt es etwas, das ich im nächsten Jahr verändern möchte?

 

Ich persönlich empfinde es als serh schön, einen eigenen Jahresrückblick zu halten und meine Gedanken auch aufzuschreiben. Ich lernen so immer wieder dazu, aus meinen eigenen Erfahrungen.

 

Die meisten Mütter verzichten im Laufe der Zeit auf gute Vorsätze... dennoch gibt es aber auch viele Frauen, die sich zum Jahresbeginn – zumindest insgeheim - gute Vorsätze vornehmen (diverse repräsentative internationale Studien wie z.B. die Forsa-Studie, Studie des Marktforschungsunternehmens TNS für die Direktbank ING-DiBa). An der Spitze stehen dabei der Wunsch, weniger Stress zu haben, mehr Zeit für Familie oder Freunde zu haben, gesünder oder sparsamer zu leben, mehr Sport zu treiben oder abzunehmen.

 

So felsenfest der Entschluss am Jahresende gefasst wird, so schnell bröckelt er jedoch meist schon in den ersten Januarwochen auseinander. Gerade mal die Hälfte aller guten Vorsätze hält länger als drei Monate, so die Forsa-Studie.

Die gute Nachricht: Wir Frauen beweisen etwas mehr Ausdauer als die Männer. Immerhin schaffen es nach Erkenntnissen der Forsa-Studie 52 % der Frauen, ihre Vorsätze auch tatsächlich umzusetzen. Dagegen zeigen nur 47 % der Männer eine Willensstärke, die auch über den März hinaus besteht.

 

In der Psychologie ist ein solches Verhalten übrigens als „Prokrastination“ bekannt – das Phänomen, unangenehme Aufgaben immer wieder hinauszuschieben. Wir vertagen Entscheidungen, schieben Dinge vor uns her, leben lieber in den vertrauten Mustern. Und genau diese vertrauten Muster müssen durchbrochen werden, damit es mit den guten Vorsätzen für dieses Jahr klappt.

 

Wie geht das?

 

Es gibt eine einfache, aber wirkungsvolle Erfolgsmethode, mit der es tatsächlich gelingt, alte Muster zu durchbrechen. Der erste wichtige Grundsatz dafür heisst „weniger ist mehr“. Dabei sollte man sich lieber auf ein Ziel beschränken, dass einem wirklich sehr wichtig ist, statt eine ellenlange Wunschliste zu verfassen. Es lohnt sich, gut über das Ziel nachzudenken, weil das die Erfolgschancen stark erhöht. Dein Ziel ist nur dann umsetzbar, wenn es:

  • konkret,
  • messbar,
  • realistisch und
  • mit einem genauen Zeitplan versehen ist.

Das heisst „Ich will jede Woche 2 x 30 Minuten Yoga am Abend machen statt fernzusehen.“ ist besser als „Ich will mehr Sport treiben und mehr Zeit für mich haben.“. Oder „Ich esse an 3 Tagen in der Woche nur Obst und Gemüse.“ ist Erfolg versprechender als „Ich möchte 5 Kilo abnehmen.“.

 

Danach gilt es, den Wunsch aufzuschreiben. Ein Tagebuch eignet sich bestens dafür, es gibt aber auch viele andere Methoden. Ein regelmässiger Check hilft, sich zu motivieren und dran zu bleiben. Ein guter Tipp ist, sich zu belohnen, wenn der Check positiv ausfällt.

 

Karin, eine meiner Klientinnen, hat sich ihr Ziel in ihrem iPhone Kalender eingetragen. Jeden ersten Montag im Monat geht der Alarm an. Wenn sie ihr Vorhaben erfüllt hat, belohnt sie sich mit einem Kaffee, einer Massage oder einem Spaziergang. Sie geniesst ihre Belohnung in vollen Zügen und schreibt auf, was für schöne Gefühle das in ihr ausgelöst hat. Immer wenn sie schwach wird, liest sie sich dieseListe durch. Damit spornt sie sich selbst an.

 

Probiert’s mal aus!

 

Alles Gute für`s neue Jahr :-)